hatten wir 2 schöne Wochen auf einer Kanaren- Insel. Von Rauchverbot keine Spur. Lediglich in 2 Speiserestaurants, dort wurde erst nach dem Essensbetrieb geraucht. Hoffen wir mal, daß wir hier auch so erfolgreich wie dort, zumindest für die 1-Raum-Kneipen, den Kampf gegen das NRSG, gewinnen. Die Chancen stehen nach wie vor gut.
Nun – endlich- setzt sich auch die größte Brauerei Deutschlands, RADEBERGER-Gruppe, für ihre Kunden, die Gastronome und Kneipenraucher, aktiv (geplant über die politische Schiene) gegen das verfassungswidrige Rauchverbot- Gastro, ein. Dies teilte sie in einem Rundschreiben ( Mitte April) mit. Wir denken, daß der Druck dieser mächtigen ‘Dampfmaschine’ wohl schon einiges bewirken wird.
Das Nachrichtenmagazin ‘focus’ teilt mit, daß die Verfassungsrichter in Karlsruhe (auf Anfrage), eine Entscheidung in Sachen Rauchverbot, angesichts der Existenzbedrohung der Wirte, schnellstmöglich angehen wollen. Angedacht sind erste Verhandlungen -oder auch bereits Entscheidungen- für Mitte Juni 2008.
So warten wir also schön weiter, rauchen, trinken Tee oder so. Und tanzen morgen fröhlich in den 1. Mai. Warum auch nicht…Getreu nach dem Motto: Das hab’n wir uns verdient…!!! KNEIPENRAUCHER wünscht viel Spaß dabei und feiert das ausgelassen mit dem Verein „SCHALL+RAUCH“ (nunmehr über 2000 Mitglieder ,Tendenz fortlaufend steigend) in der LEBENSFREUDE PUR in FFM Bornheim. Wer Lust hat, kommt auch. CU…ab 19 Uhr bis open end.
Mai 5, 2008 um 11:09 |
„Im Zentrum des “Blauen Salons” steht dieses Mal eine Wortmeldung zum Thema, die der Debatte ums Rauchen einerseits außergewöhnlich geistreiche Überlegungen hinzufügen soll und sich andererseits durch innovative Gedankenzüge auszeichnet. Schließlich soll an dieser Stelle eine fruchtbare Diskussion ausgelöst und unterstützt werden. Wir wollen weg von den ausgetretenen Pfaden, die ermüdend zwischen „ich-bin-dagegen-basta“ und „ich-bin-gegen-dagegen-ätsch“ pendeln.
Besagter Beitrag ist vollständig auf dem Blog von Miss Fallen zu lesen. Es handelt sich um eine überaus scharfsinnige und intelligente Zusammenfassung der Debatte ums Rauchen. Miss Fallen sieht in der Debatte um das Nichtraucherschutzgesetz nur eines von vielen Beispielen, welche darauf hinweisen, dass eine „Neue Ära“ anbrechen könnte. Denn, was den meisten Kritikern des Rauchens anscheinend noch nicht ganz klar ist: „Es geht schließlich um viel, viel mehr als das Rauchen.“ Denn die, von ihr als „Neue Ära“ bezeichnete Periode, spricht von einer Gesellschaft, „in der wir unsere Körper nicht mehr frei, nach eigenem Wissen und Glauben behandeln dürfen.“ Der im Entstehen begriffene Präventionsstaat hält sich beileibe nicht beim Rauchen auf. Alkoholkonsum und Vorratsdatenspeicherung gehören ebenso auf seine Agenda“
Mai 5, 2008 um 11:37 |
Der Beitrag von Miss Fallen muss unbedingt für alle hier zu lesen sein. Ganz scharfe FrauenPOWER!!!
PASSIV kann man auch ohne RAUCHEN
Das vergangene Jahr war ein spannendes Jahr, voller Ereignisse, deren Folgen sich weit in die Zukunft ziehen werden. Ereignisse, die sich in unser Leben auf besondere Art eingeschlichen haben: unauffällig in den Medien präsentiert, recht wenig bemerkt. Man könnte trotzdem oder, gerade deswegen, vom Anfang einer Neuen Ära sprechen. Aktuellstes Beispiel der „Neuen Ära“ stellt das Nichtraucherschutzgesetz dar. Haben Sie aber bitte Geduld: es geht schliesslich um viel, viel mehr als das Rauchen!
Ein rauchendes Beispiel
Im Hintergrund der internationalen Anti-Rauch-Kampagne steht die World Health Organisation (WHO). Laut dem WHO-Bericht über „second hand tobacco smoke“ (2007) ist das Rauchen eine „schwerwiegende gesundheitliche Bedrohung“, es gäbe „gar keinen unbedenklichen Kontakt mit Tabakrauch“ und das Rauchen sei „gesellschaftlich inakzeptabel“. (1)
Dementsprechend wurde die Umsetzung des Rauchverbots in öffentlichen Räumen (wenn auch privater Nutzung) ohne Abwägung von Alternativen vollzogen. Trotz der Unzahl von Gaststätten in Berlin wurden sowohl Selbstbestimmung seitens der Gastronomen als auch eine vernünftige Abtrennung von rauchfreien Bereichen oder der Einsatz von Lüftungsanlagen, die das Problem stark mildern würden, abgelehnt. Durch die WHO-Zielsetzung von 100% rauchfreien Arbeits-, Transport- und Öffentlichkeitsräumen wird jegliche objektive Darstellung der Gefahr einfach ignoriert: Wie groß ist tatsächlich die Belastung bei einem kurzzeitigen/geringfügigen Kontakt zum Rauch z. B. auf dem Weg zur Toilette oder durch den Einsatz einer Schiebetür? Letztendlich, wird das Gesetz in der Gastronomie für immerhin mehr als 30 Mio. Raucher in Deutschland so totalitär umgesetzt, wie schon lange im Arbeitsbereich und bei der Bahn: die Raucher müssen verzichten oder rausgehen.
Ziel sei der Arbeitsschutz. Die Umsetzung zeigt aber, dass es die Absicht ist, die Raucher auszugrenzen. Deutliches Zeichen dafür war das Rauchverbot auf den berliner Spielplätzen im Sept 2007. Offene Orte, wo keine Geruchs- oder Gesundheitsbelastung entstehen kann. Begründung: das „schlechte Vorbild“ der rauchenden Erwachsenen für die Kinder. Eine erzieherische Maßnahme, die einem Präventionsstaat gebührt.
Passiv oder objektiv?
„Das Rauchen könnte tödlich sein“ steht auf jeder Zigarettenpackung. Die Bedeutung liegt genau im Konjuktiv – rechtlich gesehen hätte man es anders nicht schreiben können. Medizinisch gilt das Rauchen als ein starker Risikofaktor, der sogar tödlich wirken könnte – allerdings meistens in Begleitung anderer gravierenden Faktoren: Stress, schlechte Cholesterin-, Blutdruck- und Blutzuckerwerte, Fehlernährung, Bewegungsarmut, Übergewicht, genetische oder Umweltfaktoren. Die Gefahr hängt, wie bei allen Substanzen, von der Dauer und Art des Kontaktes ab. „Offizielle“ Studien versuchen krampfhaft die Tödlichkeit des Passivrauchens zu beweisen: durch einseitige, teilweise falsch berechnete und unseriöse Studien. Nach einem vielzitierten Bericht des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg sind z.B. im Jahr 2005 ganz genau 3.301 Menschen in Deutschland an Folgen des Passivrauchens gestorben. Keiner mehr, keiner weniger. Bei diesem akribischen Ergebnis wurden wesentliche Angaben über die Verstorbenen verschwiegen: ihr Jahrgang (65% hatten das stolze Alter von ca. 80 Jahren erreicht), ihr allgemeiner Gesundheitszustand, ihr Lebensverhältnisse u.s.w.
Die Medien behandeln das Thema genauso populistisch, wie andere „Gesundheitstrends“, die „Klimakatastrophe“, die Vogelgrippe oder der Terrorismus: faszinierend und fanatisierend. Schwindelerregende Zahlen werden tagtäglich in Schlagzeilen hochgepeppt, bis vollkommen unwissenschaftliche Ausdrucksformen als selbstverständlich gelten.
Es ist in der Tat unmöglich, eine realistische Schätzung der Todesfälle aufzustellen, die ausschließlich auf den Tabakkonsum zurückzuführen sind. Nicht nur weil Krebs, Kreislauf- und Atmungssystemserkrankungen in einem komplizierten, noch verschlüsselten Verhältnis zu mehreren anderen Risikofaktoren stehen, sondern auch, weil die Mehrheit dieser Studien direkt oder indirekt von der Pharmaindustrie bzw. den Tabakkonzernen finanziert werden. Wer solche genauen Zahlen nennt, kann und soll nicht ernst genommen werden!
Absicht dieses Textes ist es nicht, zu beweisen, dass das Rauchen ungefährlich sei! Tatsache ist aber, dass die aktuellen Studien definitiv nicht ausreichen, um einen Rauchverbot in öffentlichen Räumen, in dieser Art und Weise zu begründen.
Imagemakers
Daraufhin wurden WHO, daran verdienende Apotheken und Krankenkassen gezwungen auf andere Mittel zurückzugreifen: „Rauchen altert die Haut“ (die wir sonst mit so vielen giftigen Substanzen jung zu halten versuchen), „schwärzt die Zähne“ (die wir mit so vielen invasiven Behandlungen weiss und gerade zu halten versuchen), ist „Gewohnheit der Unterschicht“ (eine Beleidigung unseres Klassenstolzes – falls wir noch einen besitzen), das Rauchen wird von riskantem Genußmittel zu tödlicher Droge, böse und unmoralisch. In den meisten Mainstream Filmen erscheinen Raucher als agressive oder verzweifelte Figuren – die, nach Lösung ihres Problems, selbstverständlich mit dem Rauchen aufhören. Vorhandene Bilder von Rauchenden sind inzwischen tabu – folgen wir hiermit dem orwellschen Muster, Geschichte hemmungslos zu manipulieren?
Kranken Kassen
Eine häufig gestellte Frage ist, „warum sollte ich (durch meine Krankenkassenbeiträge) die Krankheiten des „Raucherwahns“ bezahlen?“ Dabei ist den meisten nicht bewusst, dass über 70% des Tabakpreises Steuer ist. Mit jährlich über 14 Milliarden Euro, ist die Tabaksteuer die ertragreichste, besondere Verbrauchersteuer nach der Mineralölsteuer. Rauchen deckt Krankenkassenfinanzlücken, Sicherheitsprojekte u. a. – kein Wunder, dass keiner es zu verbieten wagt. Durch Anwälzen aller Kreislaufs-, Atemwegs- und Tumorerkrankungen allein aufs Rauchen stehen die sogenannten „Raucherbehandlungskosten“ stolz neben den Kosten für chronische Krankheiten und den Kranken- und Pflegekosten älterer Menschen. Trotz aktueller Studien, die das Gegenteil zeigen.
Eine wesentliche Rolle bei dieser Debatte spielt die Finanzierung des Gesundheitssystems, die durch maßlose Bürokratie, Mißverwaltung, Pharmaindustriegrössenwahn und chronisch versagende Politik kaum noch zu bewältigen ist. Es ist zum Problem geworden, dass wir so viel länger leben: mit oder ohne „Rauchererkrankungen“ ist das Durchschnittsalter hierzulande auf ca. 78 (M) / 82 (Fr) Jahre gestiegen.
Die Pflicht der Gesundheit
Der deutschen Bevölkerung werden inzwischen mehrere Wege angeboten, die Kosten für ihre Gesundheit zu senken. Im Jahr 2007 hat das Kabinett die Meldepflicht bestimmter Krankheitsursachen beschlossen. Ärzte und Krankenhäuser sollen den gesetzlichen Kassen demnach Daten übermitteln, wenn „Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass Versicherte sich eine Krankheit bei einem von ihnen begangenen Verbrechen oder vorsätzlichen Vergehen oder durch eine medizinisch nicht indizierte Maßnahme zugezogen haben“. Den Kassen wird das Recht eingeräumt, Versicherte bei „selbst verschuldeten“ Krankheiten an den Behandlungskosten zu beteiligen und das Krankengeld ganz oder teilweise für die Dauer dieser Krankheit versagen und zurückzufordern.(2)
Dabei wird gefragt: Was ist eigentlich (k)eine „selbst verschuldete“ Krankheit? In einer Studie der Universität Freiburg („Eigenverantwortung und gesunde Lebensweise“, 2005) findet man einige Vorschläge [Auswahl]:
Keine Verantwortung: Krankheit aufgrund unverschuldeter Unfälle, HIV-Infektion als Folge einer Vergewaltigung.
Geringe Eigenverantwortung: Berufserkrankungen mit Vorauserkenntnis, Folgeerkrankungen zustimmungspflichtiger ärztlicher Eingriffe (z.B. Spätschäden von Operationen), Krebs ohne klaren genetischen oder verhaltensbedingten Hintergrund.
Eigenverantwortung: Auto- und Freizeitunfälle, ernährungsbedingte Erkrankungen, Infektionen und ihre Folgen bei vermeidbaren Erkrankungen.
Sehr hohe Eigenverantwortung: Lungenkrebs bei Rauchern, Leberschäden bei Abhängigkeitskranken, Folgen von Infektionen bei Urlaubsreisen, Herzinfarkt aufgrund multipler verhaltensbedingter Risiken ? Volle Eigenverantwortung: Krankheit aufgrund von Freizeitsunfällen, HIV-Infektionen oder klassische Geschlechtskrankheiten bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. (3)
Und weil gesund nicht gleich gesund bedeutet, hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei der neuen Chronikerregelung für eine Beratungspflicht zur Krebsvorsorge entschieden: wer sich von seinem Arzt nicht regelmäßig beraten lässt, muss 2% statt 1% seines Einkommens für eine spätere Krebsbehandlung aufwenden. Die neue Regelung umfasst Gebärmutterhalskrebsvorsorge, Mammographie, Stuhltest, Darmspiegelung und Hautkrebsfrüherkennung. Der G-BA soll in seinen Richtlinien festlegen, „in welchen Fällen Früherkennungsuntersuchungen ausnahmsweise nicht zwingend vorgeschrieben sein sollen“.
Leben und Leben aufrechterhalten Genau hier ist der Punkt, wo die Sache zur Hysterie wird. Inzwischen gelten viele, normale Aspekte des menschlichen Daseins als behandlungsbedürftig oder vermeidbar. Schwangerschaft und Geburt, PMS-Syndrom, Wechseljahre, BMI-Index, Safer Sex, Impfungen, Anti-Aging, Hyperaktivität, Burnout, Depression, Altersdemenz: Jeden Tag wird irgendeine Lebenssituation durch pseudowissenschaftliche Namensvergabe zu Gefahr erhoben. Über 20% der Deutschen gelten als chronisch krank. Erschreckendes „Infomaterial“, Bonussysteme der Krankenversicherungen, belohnte Präventionsprogramme (bzw. bestrafte Nichtteilnahme) und Plichtberatungen machen jeden (auch gesunden) Menschen zum „Patienten“. Aus Gesundheitsbewusstsein wird Zwang zur angepassten „Verantwortung“. Der Kranke ist an seiner Krankheit schuldig, der Gesunde für die Zunkunft seiner Gesundheit haftbar.
Dies alles hat nicht im Geringsten mit einer ganzheitlichen und vorsorgenden Medizin zu tun.
Durch Instrumentalisierung der Interessen und systematischen Aufbau von Angst und maßgeschneiderter „Selbstverantwortung“ versuchen Staat und Krankenkassen aus einem solidarischen Gesundheitssystem eine rein wirtschaftliche Gesundheitsinstutition zu schaffen, die sich nach den Prinzipien des freien Marktes finanzieren soll.
Die WHO beschreibt die menschliche Gesundheit nicht als die Absenz von Krankheit sondern als einen „Status absoluten physischen, mentalen und gesellschafltichen Wohlbefindens“. Dabei wird unser „Wohlbefinden“ alleine von WHO und Staat definiert. Freiheit, Genuß, Solidarität, Kreativität und Wissen hinken hinter Vorsorge und Kosteneinsparungen her. Die Gesundheit wird zu einer bloße Aufrechterhaltung des Immunsystems degradiert, eine konsumierbare und kostenintensive Pflicht – uns wird die Utopie eines Lebens ohne Leid und Tod aufgezwungen.(4)
Und der letzte macht das Licht aus …
Leider ist dies alles kein Science-Fiction. Zwischen Studien und Gesetz scheint es keine Wissenschaft mehr zu geben: kaum gibt es eine statistische Beobachtung, entsteht ein neues Gesetz. Nach dem Vorgehen gegen das Rauchen entschied sich der WHO Ausschuss für ein drastisches Vorgehen gegen den Alkoholkonsum (Vorsicht: nicht Alkoholmissbrauch!) Nach wissenschaftlichen Studien (kennen wir ja schon) bilde Alkohol einen „vermeidbaren Risikofaktor, verantwortlich für den vorzeitigen Tod von 2,3 Mio. Menschen weltweit durch Herz-, Leber-, Kreislauf- und Krebserkrankungen, Verkehrsunfälle, Gewalt, sexuell übertragene Krankheiten, AIDS und Selbstmord. Alkohol steckt hinter Arbeitslosigkeit und betrieblichen Fehlzeiten“. Die in 2 Jahren umzusetzenden Maßnahmen beinhalten massive Informationskampagnen, Regulierung des Vertriebs und des Marktpreises alkoholischer Getränke und sollten vorallem „Gefährdete durch den Alkoholkonsum anderer“ schützen (Reuters, 25.1.08). Freiburg und Magdeburg haben bereits Alkoholverbotszonen, Neuruppin, Hamburg und Berlin sind noch am Diskutieren. Als Jugendschutzmaßnahme wird von der Politik z. Z. ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen gefordert.
Zum Glück sind unsere Kinder in guten Händen: Kinderarzt, Jugendamt, Gesundheitsbehörde und Schule übernehmen ab sofort die Überwachung. Anhand der letzten Fälle von Kindesvernachlässigung sind die Vorsorgeuntersuchungen jetzt für alle Kinder Pflicht – auch eine Meldepflicht der Ärzte bei „auffälligen Eltern“ tritt ab 2008 in Kraft. Die Jugendämter dürfen bei Familien nicht erscheinender Kinder „Beratungen“ durchführen. Falls sich Eltern dem Pflichttest für ihre Kinder entziehen, müssen sie mit rechtlichen Sanktionen rechnen. Hierbei wird das wiederholte Versagen der Jugendämter ignoriert, die wirklichen Gründe von Kindesvernachlässigung unter den Teppich gekehrt und Millionen von Familien noch ein Zwangsverhalten verordnet.
Und weil auch der gesundeste Mensch durch Terorrismus gefährdet ist, wurde die (2007 in Deutschland beschlossene) Vorratsdatenspeicherung zu unserem Wohl erweitert: nach der Novellierung der gesetzlichen Vorschriften zur Telekommunikationsüberwachung und anderer Ermittlungsmaßnahmen sollte die Kommunikation von Ärzten und Patienten „nach einer Verhältnismäßigkeitsprüfung bei strafrechtlichen Ermittlungsverfahren verwertet werden können“ (BJM). Die ärztliche Schweigepflicht wird damit praktisch abgeschafft – und der Skandal der verschwundenen Geheimdaten von Millionen von Eltern, Kindern und chronisch Kranken Ende 2007 in England lässt die Vorstellung offen, was uns noch erwarten könnte.
Hauptsache: es wird überwacht, gespeichert, verwertet und zur Kasse gebeten. Dabei glauben Sie bitte nicht, dass irgendjemand Interesse an Ihre Gesundheit hat!
F A Z I T
Nein, dieser Text hat nicht nur mit dem Rauchen zu tun. Es geht um eine „Neue Ära“, in der wir unsere Körper nicht mehr frei, nach eigenem Wissen und Glauben behandeln dürfen. Die wirkliche Gefahr ist, uns irgendwann vor einander Verbergen zu müssen. Durch eine selbstgetragene Inquisition könnte es sein, dass wir uns bald nicht mehr in die Öffentlichkeit trauen: weil wir mollig oder kurzatmig sind, nach Alkohol riechen, Lust auf Fleisch haben, Schwul sind oder eine schlechte Phase durchmachen, die „depressionsverdächtig“ wirkt. Wenn unsere Ärzte uns verpetzen (müssen), niemand uns als Gast oder Arbeitnehmer nehmen darf und sämtliche Gespräche und Handlungen überwacht, gespeichert und bewertet werden, werden wir uns bestimmt nach der Zeit sehnen, wo es noch ein Recht auf Selbstbestimmung und kritikfreie Lust gab.
Mai 6, 2008 um 7:50 |
Auch die BILD.de-Leser fordern:
Schafft das Rauchverbot ab / 68 Prozent: Das Verbot muss weg!
Eindeutiges Ergebnis / Die Berliner wollen selbst bestimmen, wo geraucht werden darf!
Die BILD.de-Leser haben entschieden: Das gesetzlich verordnete Rauchverbot in Berliner Kneipen und Restaurants soll abgeschafft werden! BILD.de hat seine Leser vor wenigen Tagen gefragt: Soll das Rauchverbot in Berlin gekippt werden?
Tausende User haben abgestimmt, 68 Prozent sagen: Ja, das Verbot muss weg! Sie sind für die Selbstbestimmung von Gastwirten, was das Rauchen in ihren Räumen anbelangt. 7 Prozent meinen, das Gesetz sollte am besten nur teilweise greifen, also beispielsweise mit Ausnahmeregelungen für kleinere Eckkneipen. Auch das ist deutlich: Nur 28 Prozent sind für das Rauchverbot.
Ein Volksbegehren soll nun das Anti-Rauchergesetz endgültig kippen: Die „Initiative für Genuss Berlin“ hat 26.000 Unterschriften gegen das Rauchverbot in Berliner Kneipen und Restaurants, von Gästen und Wirten gesammelt und vor einer Woche der Innenverwaltung überreicht. Die prüft nun, ob ein neues Volksbegehren in Angriff genommen werden darf (smokersnews.de berichtete).
Mai 8, 2008 um 12:07 |
Hallo !
Ich bin mir sicher wenn es einen Volksendscheid geben sollte ob nun wieder geraucht werden kann oder nicht, so würde-wenn die sich an die Regeln halten- das Rauchergesetz wieder abgeschafft. Ich muß aber auch anmerken das es mich nicht stört in eine Kneipe zu gehen wo nicht geraucht werden darf da ich eine elektrische Zigarette verwende die ganz gut funktioniert. Mein Nikotinbedarf wird gedeckt und das ist die Hauptsache. Schwer ist es doch sowieso nur für Dauer- und Langzeitgäste die jeden Tag in die Kneipen gegangen sind.
Gruß Axel
Mai 16, 2008 um 9:34 |
Donnerstag, 15.05.2008
smokersnews.de
Das oberste Gericht im Land der Hoffnungslosen als Hoffnungsträger
Von Klaus „Ricci“ Riegelhuth
Hoffnungsschimmer:
Standhaftigkeit der deutschen Justiz gegenüber den Begehrlichkeiten der Politiker
Im März 2004 wurde der große Lauschangriff, das Abhören in privaten Wohnungen stark eingeschränkt, da die alte Regelung gegen die Menschenwürde verstoßen hatte. Im Februar des gleichen Jahres kippte Karlsruhe das Luftsicherheitsgesetz. Darin ging es um die Regelung des Abschusses entführter Passagierflugzeuge, da auch dies gegen das Grundrecht auf Leben verstoße. Zusätzlich erklärte das oberste Gericht die Pläne zum unbemerkten Onlinezugriff von Ermittlern auf private Computer für nichtig. Die Nummer mit der automatischen Erfassung von Autokennzeichen hatte sich auch erstmal erledigt. Dies Verstöße gegen das Grundrecht über Informationen über das eigene Leben selbst zu bestimmen. Anhängig ist eine Klage gegen die ausnahmslose Speicherung aller Telefonverbindungen über Monate.
Was von uns Bürgern nicht wahrgenommen wird und sich anscheinend der Kenntnis der Medien entzieht, ist die Jahrzehnte anhaltende Tendenz zum Rückzug des Privatrechts und zum lawinenhaften Anschwellen des Öffentlichen Rechts, insbesondere des Verwaltungsrechts, was im 20.Jahrhundert noch zur Privatrechtssphäre gehörten, ist heute weitgehend dem öffentlichen Bereich zugeordnet. Wohin diese Reise führt, kann sich jeder in den Ländern des zerfallenen Ostblocks anschauen und beobachten, wo das Öffentliche Recht das Privatrecht fast völlig verdrängt hat.
Unsere Richter haben bisher sehr genau erkannt, dass Verwaltung nur ein anderes Wort für Regierung ist – die Organisation und Durchsetzung als eine Kategorie des Zwanges. Gottlob, unsere Richter erkennen diese Schimäre in letzter Zeit immer öfter und verteidigen somit unser aller Freiheit. Das war in Deutschland nicht immer so. Einer der Gründe etwas entspannter auf den 11. Juni zu schauen. Die Eigentumsrechte der Wirte werden einen nicht unerheblichen Ausschlag geben.
Was zurzeit von unseren politischen Verwaltern an Belehrung und Bevormundung über uns einprasselt, hat nun gar nichts mehr mit dem Gestallten von Rahmenbedingungen einer offensiven Gesellschaft zu tun. Durch alle Parteien, bis auf die FDP, ist Erwachsenen-Erziehung angeordnet.
„Die Todsünde der Intellektuellen ist nicht die Ausarbeitung von Ideen, wie fehlgeleitet sie auch sein mögen, sondern das Verlangen, diese Ideen anderen aufzuzwingen.“ (Paul Johnson)
Mai 20, 2008 um 3:01 |
Das wäre doch auch eine schöne Party mit solch netten Leuten einen Abend zu verbringen.
Tabakblog, gaanz entzückend menschlich…und natüürlich fürsorglich!
Mit viel Zuversicht und drangsalierender Besserwisserei.
Meine Augen kann ich schliessen, nur was ist mit den Ohren?
Mai 22, 2008 um 11:21 |
„Miss Fallen“ sollten uns Allen die Tendenzen die in dem erhellenden Text angezeigt werden. Niemand spricht von den Milliarden die jährlich an Steuergeldern in emphatischer Selbstzerstörung der Demokratie verlustiert und verschleudert werden.Aber eine ganze Bevölkerungsgruppe stellt man geschlossen an die Wand, fröhlich zur Defamierung freigegeben. Verbote greiffen in die eEgentumsverhälnisse von Bürgern dieses Staates. Ja wo und wann leben wir denn alle?
Wie hoch sind die Steuereinnahmen durch die Tabaksteuer?
Warum behandelt man uns Raucher wie Herrn Zumwinkel?
Aber gerecht muss es zugehen und gleichzeitig in den eigenen Säckel. Dieser Herr, Alexis de Toqueville hat die EU schon vor hundert Jahren erkannt:
„Fast überall in Europa herrscht der Souverän auf zwei Arten: den einen Teil der Bürger lenkt er durch ihre Furcht vor seinen Beamten, den anderen durch die Hoffnung, seine Beamten zu werden.“ – Über die Demokratie in Amerika
Deshalb, bei der ganzen Debatte um die Verbotskultur, nicht das Wesentliche aus den Augen verlieren:
„Remember, democracy never lasts long. It soon wastes, exhausts, and murders itself.“ John Adams
Wie lange kann der Staat die Plünderung seiner Kassen durch Wahlgeschenke verteilende Politiker aushalten? Seit 1970 haben sich die Sozialausgaben je Einwohner mehr als verdoppelt, siehe dazu unsere Seite über Sozialpolitik. Bereits 41% der stimmberechtigten Deutschen beziehen ihr Einkommen hauptsächlich aus den Sozialleistungen des Staates. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Es ist zu erwarten, daß bald die Mehrheit der Wähler vom Staat abhängig sein wird.
Die Expansion des Sozialstaats ergibt sich aus der Funktionsweise der Demokratie. Die Politiker sind bestrebt, sich durch steuerfinanzierte Wohltaten gegenseitig zu übertreffen, während die Wähler jenen Kandidaten den Zuschlag geben, die am meisten versprechen. Es gibt einen demokratischen Selbstverstärkungseffekt, der dafür sorgt, daß für die politische Klasse der Einsatz im Prozeß des Stimmenkaufs immer höher wird und im gleichen Maß auch die Ansprüche der Wähler steigen.
Gegen den ständig wachsenden Wählerblock der Nettobezieher aus staatlichen Umverteilungsmaßnahmen hat die Minderheit der Nettozahler keine politischen Möglichkeiten. Einmal auf den Geschmack gekommen, wird die Mehrheit der sozialpolitischen Nutznießer für eine Ausweitung des Sozialstaates stimmen, obwohl dieser bereits jetzt nicht mehr finanzierbar ist. Die Staatsverschuldung hat schon ein Rekordniveau erreicht und sie nimmt mit großer Geschwindigkeit (circa 2.500 € pro Sekunde) weiterhin zu. Ein Staatsbankrott könnte nur vermieden werden, wenn eine Wählermehrheit gegen ihre eigenen ökonomischen Interessen stimmt. Das ist sehr unwahrscheinlich.
„A democracy cannot exist as a permanent form of government. It can only exist until the voters discover that they can vote themselves largesse from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates promising the most benefits from the public treasury with the result that a democracy always collapses over loose fiscal policy, followed always by a dictatorship.“ Lord Alexander Fraser Tytler
Quelle:mehr-freiheit.de
So, liebe Freunde und für die Gesundheit und die „Soziale Gerechtigkeit“ — ja die würden selbst für den Weltfrieden die Freiheit opfern — (wie immer das gerade definiert gebraucht würde;-) wird es immer Dolle geben die gerne die Freiheit aufgeben. Mit Freuden, so war dies zumindest in Deutschland sehr gern der Fall.
Der Letzte macht dann das Licht aus…
Mai 27, 2008 um 1:24 |
Halligalli in Brüssel-Grotesk-Union-Europa;-)
Neue Interessenlage schafft neue Lösungen. Die Tabakbauern sind jetzt wieder unschuldig. Lesen wir den weisen Ratschluss der demokratischen Salbungsverwalter in Brüssel. Also mal wieder die Nummer: „Heimwerkende Denker in weitreichenden politischen Ämtern im finanziell-geistigen Grotesktanz!“
Here we go:
Anbau-Unterstützung kontra Absatz-und Werbeverbote
Bis 2012 sollen jährlich bis zu 338 Millionen fließen
„Der Tabakanbau in der EU wird offenbar weiter subventioniert. Bis 2012 solle er mit jährlich bis zu 338 Mio. EUR unterstützt werden, berichtet das Magazin „Der Spiegel“ am Wochenende vorab. Ohne die Millionenzuwendungen aus Brüssel hätten Europas Tabakbauern gegen die Wettbewerber aus der Karibik, Indien oder Südamerika keine Chance, heißt es in der Meldung aus Brüssel.
Um „schwerwiegende negative Auswirkungen“ in den betroffenen Regionen zu vermeiden, solle die seit langem umstrittene Tabakbeihilfe, die eigentlich im kommenden Jahr auslaufen würde, neu aufgelegt werden, hieß es demnach in der Begründung des Beschlusses der EU-Parlamentarier.
Allerdings sollen dem Magazin zufolge in Zukunft 6 Prozent statt 5 Prozent der Tabakhilfen zur Finanzierung von Informationskampagnen „über die schädlichen Auswirkungen des Rauchens“ verwendet werden.“
Quelle:smokersnews.de
PS: Hallo, hallo es ist hier die Bauernlobby und nicht die Tabaklobby!
Juni 5, 2008 um 11:59 |
Gibt es überhaupt noch einen Journalisten der sich traut, über die Zustände die wir hier beschreiben, mal eine Sendung im Fernsehen zu machen? Was ist mit Frontal?
Wieviele Insider müssen sich denn noch melden und die Passivrauchlüge desavouieren?
Wie lange werden wir im Fernsehen noch vorgeführt?
Das stinkt doch langsam ganz gewaltig, oder etwa nicht?
Aber uns demonstrativ über das Köpfchen streicheln und gleichzeitig die Volksgesundheit in Angriff nehmen,.Die Heuchelei um die Gesundheit von uns Rauchern nervt wenn an jeder Ecke geglaubt wird erwachsene Mensch liessen sich von solchen Angeboten beiendrucken:
„Und wenn Sie keine Lust mehr auf die Diskussion haben und von der Zigarette loskommen wollen – wir haben in einem großen Special die besten Tipps zum Aufhören zusammengestellt.“(gelesen auf rtlplus!)
Deswegen hauen hier auch jedes Jahr immer mehr ab. Derjenige, der was bewegen will, hat im Überfluss Besserwisserei neben, über und gegen sich. Das nervt bis in die Fussnägel und deshalb findet die Demokratie auch seit Neuem in „Nannykümmerland-Deutschenland“ mit den Füssen statt.
Damit wir hier gerecht und sozial ausgewogen weiter machen dürfen.
Die müssen uns in Berlin alle für komplett bescheuert halten.
Es sind nicht nur mehr die Politiker, nein, nein die Brut der Tintenverschütter (Journalisten) kotzt mich noch dazu immer mehr an.
Das musste mal raus!
Juni 6, 2008 um 2:06 |
Rauchverbot – Wirte bangen um ihre Existenz
Laut einer Umfrage beklagen Hamburger Wirte nach in-Kraft-Treten des Nichtraucherschutzgesetzes durchschnittlich rund 30 Prozent Umsatzeinbrüche. Bei der besten Lösung für einen effektiven Nichtraucherschutz sind sich die Gastronomen relativ einig:
Ihrer Ansicht nach könnte Spanien als Vorbild dienen.
September 23, 2008 um 6:10 |
…und historische cubanische Bilder an Häuserwänden?