ein Denkfehler, der sich in die Köpfe von Gesundmenschen schlich, und sich dort als Schnapsidee vom Gastro-Rauchverbot, im Gehirnwäscheverfahren, festsetzte.
Dabei richtete er enormen Schaden an. Mündige Bürger verloren die Nerven und einige auch die Existenz. Das machte sie krank. Dabei taten sie nur etwas Erlaubtes, was aufeinmal verboten war. Sie rauchten ihre Zigaretten in ihrer Kneipe. Legaler Drogengenuss zum Wohle des Staates, zur Rettung der Tabaksteuer-Einnahmen. Und weil sie nicht gestorben sind, setzten sie sich zur Wehr. Das Oberste Gericht mußte sich um Schall+Rauch kümmern und den gesunden Menschenverstand walten lassen.
Der Denkfehler schämte sich nun ein bisschen, hatte er doch nur das Beste gewollt. Volksgesundheit und ein rauchfreies Europa. Endlich ging ihm ein Licht auf, was schief gelaufen ist:
Nicht Gastro-Rauchverbote sind die Lösung. Nein. Die Zigaretten müssen abgeschafft werden. Am besten gar nicht mehr hergestellt werden. Übel können nur durch Ursachenbekämpfung behoben werden. Genau, das ist es, dachte er.
Nun wird er sich in die Köpfe der Tabakgiganten, diesmal als Denker und nicht als Denkfehler, einschleichen. Und gegen die Macht des Geldes ankämpfen. Der „böse Wolf“ wird ihn dafür fressen. Mit Haut und Haaren. Das wird ein hartes Spiel, auf keinen Fall so easy, wie mit dummen Kneipenwirten und Kneipenrauchern…
Wir wünschen den Denkfehlern alles Gute. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Genau wie unsere Raucherkneipen.
Anmerk. Gerne hätten wir dieses „Märchen“ zur Anhörung beim BVfG eingereicht, aber eigentlich reicht’s uns schon so…Bis Ende Juli werden wir wissen, ob das reale ‘ Horror-Märchen-Kneipentod ‘ gut ausgeht. Also, warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt – was auch immer – auch zu Dir. (LP./LH.)
Juni 16, 2008 um 10:13 |
Jens Jessen, Feuilleton-Chef der «Zeit», machte von sich reden, als er nach dem Fall eines verprügelten Rentners in einer Münchner U-Bahn kommentierte: Das Problem der ausländischen Jugendkriminalität ist, «dass es zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen Deutschen auch». Der «deutsche Spiesser» zeigt «sein fürchterliches Gesicht mit seinen unzähligen Gängelungen, blöden Ermahnungen, ständigen Anquatschereien, die ausländische Jugendliche zu erleiden haben».
Dieser Herr Jessen philosophiert jetzt in seinem Video-Blog über den «Charakter des Rauchers». Über «den Raucher» spricht Jessen wie über ein Tier, das man im Zoo besuchen kann. Damit trifft er, ungewollt, wohl weit präziser den Kern der Rauchverbotsproblematik, als mit dem eigentlichen Inhalt seiner Analyse.
Juli 8, 2008 um 8:26 |
NOCH VOR KURZEM NANNTE MAN SO WAS:
PROPAGANDA
„Wie effektiv sind Sozialmarketing-Kampagnen? – Konferenz an der Universität in Koblenz
Bernd Hegen, Referat Öffentlichkeitsarbeit
Universität Koblenz-Landau
24.06.2008
Am 26. und am 27. Juni 2008 veranstaltet Prof. Dr. Gianfranco Walsh vom Institut für Management der Universität in Koblenz eine Konferenz zum Thema Sozialmarketing. Sozialmarketing befasst sich mit gesellschaftlichen Themen und hat mittels geeigneter Maßnahmen einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel zum Ziel zum Beispiel in Bezug auf Rauchen, Ernährung oder Energieeinsparung. Die Konferenz in Koblenz bringt Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland zusammen, um gemeinsam aktuelle Fragen der Effizienzsteigerung von Sozialmarketing-Kampagnen zu diskutieren. Das Konferenzthema lautet „Effectiveness of Social Marketing Campaigns“. “
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