PER TELEFAX-EILT SEHR-

Offener Brief an Roland Koch

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8 Antworten to “PER TELEFAX-EILT SEHR-”

  1. Ricci Riegelhuth Says:

    Herr Koch, unser Landesvater hat dem Land Hessen eine sehr, sehr schöne Staatskanzlei ausgestattet. Die literarischen Blitzlichter in Form von Zitaten in den Fenstern soll Geist und Gedanken fließen lassen. Eben, deswegen dürfen die Wirte und wir Bürger noch Hoffnung in ihn setzten.

    Sehr anregende Sicht durch Fenster und Zitat…

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  2. Rainer Kirschbaum Says:

    Danke Luzie !!!

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  3. Ricci Riegelhuth Says:

    Vielleicht könnte Herr Koch die nächsten Wochen nutzen, wenn das Licht am dunkelsten ist, seine eigenen Geistesblitze zu entzünden. Wir wäre es mit der Erkenntnis:
    „Ich bin verantwortlich im Regieren und nicht im Therapieren!“ Denn dann, könnte er seine und unsere Chance erkennen:

    „Die Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.“ – 1913 ätzt Karl Kraus diese amüsante Gemeinheit ins literarische Gedächtnis der Welt, inhaltlich für viele ein Beweis seiner Überheblichkeit, formal der Archetypus des gelungenen Aphorismus und ich lese gerade ein sehr aufschlussreiches Buch mit dem Titel:

    LEXIKON DER PSYCHO-IRRTÜMER
    warum der mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen läßt…

    Aus dem Inhalt:

    Mythen der Beeinflussung

    Zum Beispiel diese hier, den Pfusch an der Couch,
    „Psychotherapie hat die Macht, Menschen von seelischen Störungen und Neurosen zu heilen“

    Mythen der Seele

    Die Schminke am Selbstbild,
    „Es ist für die seelische Gesundheit erforderlich, ein aufrichtiges und unverhülltes Bild von sich selbst zu haben.“

    Oder auch das Seelengedrängel,
    „Manche Menschen werden von multiplen Persönlichkeiten übermannt.“

    Ganz erstaunliche Sichtweisen tauchen in dem Buch auf und alle seriös belegt, zur Zündung der geistigen Blitze in der Weihnachtszeit, nicht nur für Herrn Koch:

    Rolf Degen
    Lexikon der Psycho-Irrtümer
    Eichborn-Verlag

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  4. Luciano Says:

    Es scheint wirklich so, als ob das Netz die Agora der Antike auferstehen lässt und Herr Koch sollte dies auch bei unserem Thema positiv aufnehmen:

    !Vom partizipativen Netz zur partizipativen Politik

    David Röthler über Web 2.0 Innovationen in der Telekommunikation wurden wohl immer mit Demokratieutopien verbunden, in der Hoffnung, dass sie offenbare gesellschaftliche Probleme überwinden sollten: Aus der Transatlantikverkabelung der 1860er Jahre und dem Ausbau der Telegrafie wurde eine „technisch gestützte Eintracht der Völker dieser Welt, mit der Aussicht auf nichts weniger als den Weltfrieden“ abgeleitet, wie Frank Hartmann in seinem Buch „Globale Medienkultur“ schreibt.

    Entsteht im Web 2.0 eine neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder beobachten wir lediglich den nächsten Techno-Hype der Web-Avantgarde?

    Ähnlich überschwänglich berichtete die deutsche Zeitschrift „Der Spiegel“ am 24. Juli 2007 über die politische Dimension des Internets im Zuge des US-amerikanischen Vorwahlkampfs für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2008:

    Das US-Internet ist heute ein Hort der politischen Debatte, überall wird gestritten und debattiert, Standpunkte werden mit Filmschnipseln untermauert, Kandidatenvorurteile per Videobeweis be- oder widerlegt. Das Internet bringt eine Form der Debatte zurück, wie es sie zuletzt auf den Plätzen Athens oder Roms gab – angereichert mit multimedialen, Hypertext-befeuerten Argumentationshilfen.

    Wovon Bertolt Brecht in seiner so genannten „Radiotheorie“ Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts noch träumte, scheint mit dem Web 2.0 Realität geworden zu sein:

    Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.

    Weblogs erlauben es heute die „Zuhörer sprechen zu machen“ und sie „in Beziehung zu setzen“. Noch nie war die Publikation von Inhalten einfacher. Darüber hinaus vernetzen sich die Bloggerinnen und Blogger über Links, Trackbacks und RSS. User Generated Content verändert die Medienlandschaft. Beispiele sind neben der Blogosphäre Plattformen wie Wikipedia, Youtube oder Flickr.

    Dem Web 2.0 ist ein Paradigmenwechsel von einem one-to-many Broadcastsystem zu einem interaktiven many-to-many-Dialog immanent. Da politische Willensbildungsprozesse von Medien in großem Ausmaß mitbestimmt werden, ist die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern an der Medienproduktion eine – wenn auch nicht die einzige – Voraussetzung für politische Partizipation.

    Web 2.0 könnte in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle bei der Verflachung von Hierarchien, Offenheit, Agenda Setting und Interaktion mit den Massenmedien im Zuge der fortschreitenden Ausdifferenzierung des Mediensystems spielen. Es besteht die Hoffnung auf Wiederaneignung des politischen Prozesses durch die Bürgerinnen und Bürger auf Basis der neuen Technologien. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass politische Beteiligung auch von zahlreichen anderen Faktoren abhängig ist.

    Genannt seien Transparenz der politischen Entscheidungsabläufe, Partizipationskultur, soziale Sicherheit sowie eine Verringerung des Digital Divide, Medienkompetenz und Aspekte der Privacy mit aktuellen Themen wie Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung. Die Vielfalt dieser Problemfelder macht klar, dass Web 2.0 allein Partizipation nicht gewährleisten kann. Politik, die ernsthaft an Partizipation interessiert ist und sich den oben skizzierten Herausforderungen stellt, hat mit Web 2.0 vielfältige Möglichkeiten, politische Beteiligung zu fördern.“
    Text: David Röthler
    Quelle:http://oe1.orf.at/highlights/111630.html

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  5. Ricci Says:

    ich bekam gerade die Nachricht das bald eine Bombe platzt.

    Es kann sich noch einiges drehen……

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  6. kneipenraucher Says:

    OH RICCI….SAY WHAT ?

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  7. Ricci Riegelhuth Says:

    Endlich wird wiederholt die Lüge als solche benannt und zur Diskussion gestellt. Doch diese Bombe muss an vielen Orten platzen.

    … Dies hat unseren Glauben an die Methoden des DKFZ–WHO-Kollaborationszentrums ganz wesentlich erschüttert (Näheres finden Sie in den Ausführungen von Herrn Dr. Rietschel in der Anlage). Auch die Berechnung der 3300 Toten ist für uns bis jetzt nicht nachvollziehbar. Beim Hinterfragen dieser Hypothesen sind wir zu erschütternden Ergebnissen gekommen. Einen Teil davon haben wir jetzt ins Internet gestellt. Wir werden weitere nachliefern, um die Diskussion etwas näher an die Wirklichkeit heranzubringen.

    Prof. Dr. med. R. Grieshaber

    Quelle hinter dem Link

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  8. Ricci Riegelhuth Says:

    Das sollte in der Staatskanzlei zu jeder vollen Stunde von Frau V. Feldbusch, über Lautsprecher angesagt werden. So eine Art geistiges Halli Hallo Hallölli für die Damen und Herren der politische Elite:

    „Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.“
    Friedrich von Hayek

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