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NACKTES ENTSETZEN UND KALTE WUT

Dezember 18, 2007

packt einen, wenn man lesen muß, was sich die , ach so bemühte Presse, in einer fast 3-Monats-Bilanz , zum GASTRO-RAUCHVERBOT HESSEN, so runterschreibt. Hilfe – wie man doch Worte, Inhalte und Sinn trefflich – mit oder ohne Absicht sei dahingestellt – verdrehen kann. Und das nach vorherigen Interviews. So soll der breiten Lesermasse vorgegaukelt werden, dass sich Wirte und Gäste mit der Situation arrangiert hätten, nach dem Motto ‚ geht doch‘. Und, im selben Atemzug: ‚Entgegen der Erwartungen, sind ja bis jetzt n u r 5 (fünf) Betriebe pleite gegangen‘. Dazu muß KNEIPENRAUCHER hier unbedingt folgendes – was die wirkliche Realität betrifft – klarstellen:

1. Selbst wenn nur 1 er pleite geht, ist das schon zu viel ! Und das nur, aus dem schwachsinnigen Grund, etwas verbieten zu müssen, was erlaubt ist:Rauchen !

2. Wirte und Gäste haben sich arrangiert, aber nicht unbedingt mit dem Rauchverbot, sondern mit dem Boykott des gleichen – sonst wäre die Anzahl der 1-Raum-Pleiten wesentlich höher.

3. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, die Gesellschaft gespalten – zwischen Rauchern und Nichtrauchern – Partystimmung oder Kneipenkulturpflege gestalten sich zu fragwürdigen Unterfangen. Die Lust und Spontanität ist dahin.

4. In Kneipen mit Raucherraum, sind alle Gäste nur noch dort versammelt (WIE kOMISCH, WARUM WOHL ?) Die Theke und der Gastraum sind leer; welche Platzverschwendung und welcher Stimmungskiller. Total ungesund, und zwar in jeder Beziehung.

5. Speiselokale und Kneipen kann man nicht in einen Topf werfen, wenn man Bilanzen erstellt – ein no-go -und ergibt ein vollkommen schiefes Bild.

6. Wirte und Gäste, aus allen Bundesländern in Deutschland, und allen europäischen Ländern, wo ein derart verfassungswidriges Gesetz, verabschiedet wurde, kämpfen mit a l l e n Mitteln dagegen – und warten keineswegs einfach ab, ob sie pleite gehen. Also geht es nicht nur um noch eine DEMO, ‚um ein letztes Zeichen zu setzen…‘ . Und ausgequalmt hat es sich schon gar nicht. Im GegenteiL Was lange währt, wird endlich gut. So oder so ! Wir sind auf dem besten Weg, was die Prognosen angeht.(Siehe Spanien+ Saarland schon erreicht)

7. Und wenn in diesem Staat, die Politik und Presse, ignorant bleibt und sich der Meinung der sog. Gesundmenschen anschließt – obwohl sie hinter vorgehaltener Hand ganz anderer Meinung ist -, werden wir trotzdem unsere Läden nach unserem Konzept weiterführen, und den ‚ Ungesundmenschen ‚ – aber hallo – wie eh und je, tolle Zeiten bescheren. Und das nicht nur zu Weihnachten. Und dazu noch die Preisfrage: Warum hat in den letzten drei Monaten kein ‚Gesundmensch‘ eine tolle Nichtraucherkneipe aufgemacht? MENSCH MANNO !

8. Wie Hab 8, wetten dass ?

9. Und: Niemand macht die Rechnung ohne den Wirt. Das ist so und das bleibt so. In unseren 4 Wänden, hinter verschlossenen Türen, einer ausgewiesenen „R“- Kneipe. Wer will schon ganz gesund 100 Jahre alt werden, im Jammertal, im Frust, bevormundet und beschränkt in Lust und Genuß …?

10. Leider geht es schon lange nicht mehr nur ums Rauchverbot, sondern ums Prinzip, Auswirkungen und Folgen (z.B. -ja, auch-fürs Finanzamt). Ich sehe Abgründe, nichts ist mehr wie vorher. Und nichts wird nachher wieder so sein, wie es mal war. Schluss mit Lustig.

LP. (L.H.)

Anmerk. Dies insbesonders zur Info an FNP, Art. von heute…(UND NEU:Stand von heute, jetzt noch 2 Pleiten; also bis dato nun insgesamt 7, von denen wir offiziell wissen; DUNKELZIFFER nach wie vor, unbekannt)


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